Video "Vortrag - Führen mit Humor"
Vortrag: Führen mit Humor
In letzter Zeit wird sehr viel über die heilende Kraft des Lachens diskutiert. Schon die alten Griechen wussten, dass es notwendig ist, nach einer Tragödie auch wieder eine Komödie oder ein Satyrspiel aufzuführen.
Lachen und Weinen sind spezifisch menschliche Verhaltensweisen, die sich bei Tieren nicht oder nur ansatzweise finden. Unter den vielen Formen des Lachens hat der Humor eine herausragende Bedeutung, er unterscheidet sich nämlich von den anderen, wie Zynismus, Sarkasmus, Hohn, Spott, Ironie und so weiter dadurch, dass bei ihm die Abwertung des anderen nicht auf die Spitze getrieben wird. Humor hat also unter den Formen des Komischen die Liebe mit dabei. Auf der anderen Seite hat auch die Liebe etwas mit Humor zu tun. Man überlege sich nur, wie penetrant eine humorlose Liebe wäre.
Welche Formen des Lachens eignen sich für welche Interventionen? Die WHO hat 2000 den Welttag des Lachens eingeführt, weil neben den in der Geschichte immer wieder reflektierten destruktiven Bedeutungen des Lachens in der Gegenwart auch die konstruktiven Seiten gesehen werden.
Daher „heilt“ Lachen. Es verhindert sowohl das Abgleiten in die krankmachende Depression als auch das „Abheben“ in eine realitätsfremde Selbstüberschätzung. Gesund kann ein Mensch daher nur – wie schon Aristoteles gesagt hat – in einer gesunden Sozialstruktur sein. „Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“
Daraus folgt die Paradoxie: Wer etwas ernst meint, muss es mit einem lachenden Auge sagen – nur der Humor kann ernst genommen werden.
Humor ist aber trainierbar. Wem es gelingt, die Lacher auf seiner Seite zu haben ohne dass dabei ein anderer verletzt wird, der hat auf jeden Fall gewonnen.
Wie Sie Humor trainieren, erfahren Sie in diesem Vortrag.